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Anglo American hat die Pläne zur Integration seiner Kokskohlemine in Kunzhou bis 2024 verschoben.

Der Bergbaukonzern Anglo American gab bekannt, dass die geplante Integration seiner Kohlebergwerke Moranbah und Grosvenor in Australien aufgrund einer Reihe von Faktoren von 2022 auf 2024 verschoben wird.
Anglo hatte zuvor geplant, die Kokskohlebergwerke Moramba und Grosvenor im Bundesstaat Queensland zu integrieren, um die Produktionseffizienz zu steigern und die gemeinsame Nutzung von Anlagen zu vereinfachen. Eine Explosion im Kohlebergwerk Grosvenor im Mai und Beschränkungen für chinesische Importe australischer Kokskohle haben die geplante Integration der beiden Bergwerke jedoch verzögert.
Seit 2016 konzentriert sich die Grosvenor-Kohlemine auf metallurgische Langwandkohle.Im Mai wurden fünf Bergleute bei einer Explosion während ihrer Arbeit in der Mine schwer verletzt. Die Mine stellte den Langarm-Abbau nach dem Unfall sofort ein.
Anglo gab bekannt, die Expansionspläne für zwei Kohleaufbereitungsanlagen bis 2022 zu verschieben. Die Anlagen mit einer Kapazität von 20 Millionen Tonnen Kohle sollen voraussichtlich bereits 2024 in Betrieb gehen, gegenüber zuvor 16 Millionen Tonnen. Anglo senkte außerdem seine Prognose für die Kohleproduktion im Jahr 2022 auf 22-24 Millionen Tonnen, gegenüber zuvor 25-27 Millionen Tonnen, und für 2023 auf 23-25 ​​Millionen Tonnen, gegenüber zuvor 30 Millionen Tonnen.
Vor allem aufgrund der Unfälle in den Minen Moramba und Grosvenor sowie der Verlagerung der Abbaufront in den Minen Grosvenor und Grasstree hat Anglo sein Produktionsziel für 2020 von zuvor 16-18 Millionen Tonnen auf 17 Millionen Tonnen gesenkt, was einem Rückgang von 26 Prozent gegenüber 23 Millionen Tonnen im Jahr 2019 entspricht. Da die Produktion in Grosvenor voraussichtlich im Juni nächsten Jahres wieder aufgenommen wird, wird mit einem Anstieg der Kohleproduktion auf 18-20 Millionen Tonnen im Jahr 2021 gerechnet.
Anglo plant außerdem die Entwicklung der Untertage-Koksmine Moranbah South mit einer Kapazität von 14 Millionen Tonnen, die von der Bundesregierung genehmigt wurde. Das Projekt war jedoch nicht auf der Liste der Projekte, die Anglo kürzlich den Investoren vorgestellt hat.


Veröffentlichungsdatum: 20. Februar 2021