Laut der Website BNAmericas nahm Perus Minister für Energie und Bergbau, Jaime Gálvez, kürzlich an einer Webkonferenz der kanadischen Prospektoren und Erschließer (PDAC) teil. Die Einnahmen beliefen sich auf 506 Millionen US-Dollar, davon 300 Millionen US-Dollar im Jahr 2021.
Die Investitionen in die Exploration werden auf 60 Projekte in 16 Regionen verteilt.
Im Bereich der Bodenschätze belaufen sich die Investitionen in die Goldexploration auf schätzungsweise 178 Millionen US-Dollar (35 %). Die Kupferexploration macht 155 Millionen US-Dollar (31 %) aus, die Silberexploration 101 Millionen US-Dollar (20 %), der Rest entfällt auf Zink, Zinn und Blei.
Aus regionaler Sicht verzeichnet die Region Arequipa die meisten Investitionen, vor allem in Kupferprojekte.
Die restlichen 134 Millionen US-Dollar stammen aus ergänzenden Vermessungsarbeiten an laufenden Bauprojekten.
Perus Investitionen in die Exploration beliefen sich im Jahr 2020 auf 222 Millionen US-Dollar, ein Rückgang um 37,6 % gegenüber den 356 Millionen US-Dollar im Jahr 2019. Hauptgrund hierfür sind die Auswirkungen der Epidemie.
Entwicklungsinvestitionen
Galvez prognostiziert, dass die Investitionen im peruanischen Bergbausektor im Jahr 2021 bei rund 5,2 Milliarden US-Dollar liegen werden, ein Anstieg von 21 % gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2022 sollen sie 6 Milliarden US-Dollar erreichen.
Die wichtigsten Investitionsprojekte im Jahr 2021 sind das Kupferminenprojekt Quellaveco, das Erweiterungsprojekt Toromocho in der zweiten Phase und das Erweiterungsprojekt Capitel.
Zu den weiteren großen Bauprojekten gehören Corani, die Sulfidprojekte in Yanacocha, das Modernisierungsprojekt Inmaculada, das Entwicklungsprojekt Chalcobamba Phase I sowie die Projekte Kang The Constancia und Saint Gabriel.
Das Magistral-Projekt und das Kupferwerksprojekt Rio Seco werden im Jahr 2022 mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 840 Millionen US-Dollar starten.
Kupferproduktion
Galvez prognostiziert, dass die Kupferproduktion Perus im Jahr 2021 2,5 Millionen Tonnen erreichen wird, ein Anstieg um 16,3 % gegenüber den 2,15 Millionen Tonnen im Jahr 2020.
Den größten Zuwachs an Kupferproduktion wird die Kupfermine Mina Justa bringen, deren Produktionsaufnahme für April oder Mai erwartet wird.
Für den Zeitraum 2023-25 wird eine Kupferproduktion in Peru von 3 Millionen Tonnen pro Jahr erwartet.
Peru ist der zweitgrößte Kupferproduzent der Welt. Die Kupferproduktion des Landes macht 10 % des BIP, 60 % der Gesamtexporte und 16 % der privaten Investitionen aus.
Veröffentlichungsdatum: 24. März 2021