Solaris Resources gab bekannt, dass sein Projekt Warintza in Ecuador bedeutende Entdeckungen gemacht hat. Erstmals wurde durch detaillierte geophysikalische Prospektion ein größeres Porphyrsystem als bisher angenommen entdeckt. Um die Exploration zu beschleunigen und das Ressourcenpotenzial zu erweitern, hat das Unternehmen die Anzahl der Bohranlagen von 6 auf 12 erhöht.
Wichtigste Ergebnisse der Exploration:
SLSW-01 ist die erste Bohrung in der Lagerstätte Valin Sasi. Ziel war die Bestätigung der geochemischen Anomalie im Boden. Die Bohrung wurde vor Abschluss der geophysikalischen Erkundung durchgeführt. Sie durchteufte 798 Meter in einer Tiefe von 32 Metern mit einem Kupferäquivalentgehalt von 0,31 % (Kupfer 0,25 %, Molybdän 0,02 %, Gold 0,02 %), darunter eine 260 Meter mächtige Mineralisierung mit einem Kupferäquivalentgehalt von 0,42 % (Kupfer 0,35 %, Molybdän 0,01 %, Gold 0,02 %). Dieser Besuch in der Mine markierte eine weitere bedeutende Entdeckung des Projekts Varinsa.
Die Ergebnisse geophysikalischer Prospektion zeigten, dass das gesamte Projektgebiet, einschließlich der zentralen, östlichen und westlichen Leitfähigkeitsanomalien in Varinsa, eine gute Kontinuität aufweist und sich über eine Länge von 3,5 Kilometern, eine Breite von 1 Kilometer und eine Tiefe von 1 Kilometer erstreckt. Die hohe Leitfähigkeit deutet darauf hin, dass die gangartige Sulfidmineralisierung eng mit der hochgradigen Kupfermineralisierung in Varinsa zusammenhängt. Die eigenständige, großflächige Leitfähigkeitsanomalie südlich von Varinsa übertrifft die geochemische Anomalie deutlich mit einer Länge von 2,3 Kilometern, einer Breite von 1,1 Kilometern und einer Tiefe von 0,7 Kilometern. Zusätzlich wurde eine bisher unbekannte, großflächige Leitfähigkeitsanomalie namens Yawi entdeckt, die 2,8 Kilometer lang, 0,7 Kilometer breit und 0,5 Kilometer tief ist.
geophysikalische Arbeiten
Soleris beauftragte Geotech Ltd. mit der Erkundung des Valinsa-Projekts mit einer Gesamtfläche von 268 Quadratkilometern. Dabei kommt die fortschrittliche ZTEM-Technologie (Z-Achsen-Neigungs-Elektronen-Elektromagnetik) zum Einsatz. Ziel ist die Kartierung eines großflächigen Porphyr-Zielgebiets mit einer theoretischen Erkundungstiefe von bis zu 2.000 Metern. Nach dreidimensionaler Inversion der gewonnenen elektromagnetischen Daten werden Anomalien mit hoher Leitfähigkeit (niedrigem Widerstand) (unter 100 Ohmmeter) ermittelt.
Valinsa Mitte, Osten und Westen
Geophysikalische Prospektionen ergaben, dass sich hochleitfähige Anomalien mit guter Kontinuität durch die Gebiete Varinsa, Varinsa Ost und Varinsaci ziehen und eine Länge von 3,5 Kilometern, eine Breite von 1 Kilometer und eine Tiefe von 1 Kilometer erreichen. In Varinsa stehen die Anomalien in engem Zusammenhang mit einer tiefen, hochgradigen primären Mineralisierung, während die Mineralisierung an oder nahe der Oberfläche nur schwach ausgeprägt ist. Der zuvor beschriebene Erzgürtel El Trinche scheint die südliche Fortsetzung von Varinsa zu sein und weist eine ungewöhnlich lange Ausdehnung von 500 Metern, eine Breite von 300 Metern und einen Kupfergehalt von 0,2–0,8 % auf. Varinsaci scheint der westliche Teil der durch Verwerfungen in Varinsa abgetrennten Senke zu sein und stellt eine mittelgradige, disseminierte Mineralisierung dar.
Mitte Januar wurden bei Bohrungen in der Lagerstätte Valinsa Middle 1067 Meter Erz mit einem Kupfergehalt von 0,49 %, einem Molybdängehalt von 0,02 % und einem Goldgehalt von 0,04 g/Tonne gefunden. Die ersten Bohrungen in Trinche und Valinzadon sollen in der ersten Jahreshälfte beginnen.
Valrinsanan
Valinsa Süd ist eine eigenständige, große Anomalie mit hoher Leitfähigkeit, die sich in nordwestlicher Richtung erstreckt und 4 Kilometer südlich der Kupfermine Valinsa Mittel liegt. Die leitfähige Anomaliezone ist 2,3 Kilometer lang, 1,1 Kilometer breit, durchschnittlich 700 Meter mächtig und liegt in einer Tiefe von etwa 200 Metern. Im oberen Bereich könnten disseminierte und/oder ausgelaugte sekundäre Mineralisierungszonen mit geochemischen Anomalien vorhanden sein. Die vorläufige Bohrplanung sieht den Beginn der ersten Jahreshälfte vor.
Yawei
Yawei war zuvor unbekannt, wurde aber durch diese geophysikalische Erkundung entdeckt und liegt 850 Meter östlich der östlichen Anomaliezone von Varinsa. Die Anomaliezone verläuft in Nord-Süd-Richtung, ist etwa 2,8 Kilometer lang, 0,7 Kilometer breit, 0,5 Kilometer dick und liegt in einer Tiefe von etwa 450 Metern.
Der Präsident und CEO des Unternehmens, Daniel Earle, erklärte: „Wir freuen uns sehr über die bedeutenden neuen Entdeckungen in Valin Sasi. Sie gehen weit über unsere bisherigen Pläne hinaus. Geophysikalische Untersuchungen zeigen, dass das porphyrische metallogenetische System größer ist als ursprünglich angenommen. Um die Bohrungen zu beschleunigen und das Ressourcenwachstum zu fördern, hat das Unternehmen die Anzahl der Bohranlagen auf 12 erhöht.“
Veröffentlichungsdatum: 25. Februar 2021