Vale gab am 16. März bekannt, dass das Unternehmen die Anlage zur Aufbereitung von Abraumhalden im integrierten Betriebsgebiet Da Varjen schrittweise in Betrieb genommen hat. Dies ist die erste von Vale in Minas Gerais geplante Anlage dieser Art. Vale wird laut Plan zwischen 2020 und 2024 insgesamt 2,3 Milliarden US-Dollar in den Bau von Anlagen zur Aufbereitung von Abraumhalden investieren.
Es ist bekannt, dass der Einsatz einer Aufbereitungsanlage für Eisenerzrückstände nicht nur die Abhängigkeit vom Staudamm verringert, sondern durch Nassaufbereitung auch die durchschnittliche Qualität des Vale-Produktportfolios verbessert. Nach der Filtration der Eisenerzrückstände kann der Wassergehalt minimiert und der Großteil des Materials in fester Form gelagert werden, wodurch die Abhängigkeit vom Staudamm weiter reduziert wird. Vale plant, die erste Aufbereitungsanlage im integrierten Betriebsgebiet Itabira im Jahr 2021 und die zweite Anlage im selben Gebiet sowie die erste Anlage im Abbaugebiet Brucutu im Jahr 2022 in Betrieb zu nehmen. Die vier Aufbereitungsanlagen werden mehrere Eisenerzaufbereitungsanlagen mit einer Gesamtkapazität von 64 Millionen Tonnen pro Jahr versorgen.
Vale gab im am 3. Februar 2021 veröffentlichten „Produktions- und Verkaufsbericht 2020“ bekannt, dass das Unternehmen im dritten Quartal 2021 mit der Inbetriebnahme des Damms der Mine Miracle Nr. 3 die Produktionskapazität um 4 Millionen Tonnen erhöhen wird. Der Bau befindet sich in der Endphase. Die am Damm Miracle Nr. 3 abgelagerten Abraumhalden werden etwa 30 % des gesamten während des Betriebs anfallenden Abraums ausmachen. Die Inbetriebnahme der Abraumaufbereitungsanlage im Betriebsgebiet Davarren ist ein weiterer wichtiger Schritt von Vale zur Stabilisierung der Eisenerzproduktion und zur Wiederherstellung der jährlichen Produktionskapazität von 400 Millionen Tonnen bis Ende 2022.
Veröffentlichungsdatum: 31. März 2021