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Peru wird eine neue Blockade verhängen, der Bergbau wird jedoch während der Blockade erlaubt sein.

Perus Kupferbergbauunternehmen profitieren von einer neuen Blockade, die die steigenden Infektionszahlen mit Lungenentzündung eindämmen soll. Gleichzeitig wird der Betrieb wichtiger Branchen wie des Bergbaus aufrechterhalten. Peru ist der zweitgrößte Kupferproduzent der Welt. In weiten Teilen Perus, einschließlich der Hauptstadt Lima, gelten ab Sonntag für zwei Wochen wieder strenge Reise- und Bewegungsbeschränkungen. Die peruanische Regierung gab jedoch am Donnerstag bekannt, dass Bergbau, Fischerei, Baugewerbe und die Grundversorgung, einschließlich Lebensmittel und Medikamente, vom 31. Januar bis zum 14. Februar fortgesetzt werden. Der Bergbausektor ist der Motor der Wirtschaft und trägt zu 60 Prozent der gesamten peruanischen Exporte bei. Laut offiziellen Angaben verzeichnet Peru mehr als 1,1 Millionen bestätigte Fälle von Lungenentzündung und über 40.000 Todesfälle. Die Blockaden betreffen unter anderem das Bergbaugebiet von Ancash, in dem das Kupferunternehmen Antamina tätig ist, das Bergbaugebiet Las Bambas in Apurimmg, das Gelände des Vulkanprojekts Pasco sowie das Gebiet Hierroperú in Shougang, China.


Veröffentlichungsdatum: 04.02.2021